Am Freitagabend beim Eintracht-Spiel hat ein Sponsor bedruckte Fan-Klatschen verteilt. Na das passt doch prima.
Die werde ich mir gleich morgen mitnehmen und ins Büro hängen. Und dann: auf geht’s!
Auweia. Allerhöchste Zeit für einen neuen Post:
“Denke einfach an den Druck, den du hinterher kriegst, wenn du mit dem Druck, den du vorher bekommst, nicht umgehen kannst.”
– aus einem Kommentar bei BLOG-G
“Wenn meine Mutter, eine geborene Knirsch, Herrn Al-Wazir nicht geheiratet hätte, ich aber dennoch auf die Welt gekommen wäre - so etwas kommt vor! -, wenn Frau Dill mit Herrn Ypsilanti genauso verfahren wäre - Sie können sicher sein: ein Plakat, das vor Dill, Knirsch und den Kommunisten warnt, hätte es nicht gegeben.”– Tarek Al-Wazir, Spitzenkandidat der hessischen GRÜNEN,
zitiert in der FR vom 22.1.
Wow:
“Die CDU in Hessen verliert weiter an Boden. Die Meinungsforscher von Infratest Dimap sehen die Partei von Ministerpräsident Roland Koch in ihrer jüngsten Umfrage für die ARD nur noch einen Punkt vor der SPD. Damit könnten die Christdemokraten auch zusammen mit der FDP keine Regierung mehr bilden.”
– SPIEGEL online, 17.1.
Die Spannung steigt, die Zeit wird knapp. Jetzt noch ein paar Prozent mehr für die GRÜNEN, und der Wechsel gelingt!
“Eines Tages wird der Nahost-Konflikt längst gelöst sein, da verhandeln Bahn und Lokführer immer noch.”– aus einem insgesamt sehr lesenswerten Kommentar in der SZ vom 12.1.
Frohe Weihnachten mit ruhigen, friedlichen Festtagen wünsche ich allen Lesern. Vielen Dank für den Besuch meiner Webpräsenz.
Die Queen, stolze 81 Jahre alt, kommuniziert nicht nur per E-Mail, sondern wie SPIEGEL online berichtet will sie in diesem Jahr sogar ihre Weihnachtsbotschaft auch per Video-Podcast und über eine eigene Seite bei YouTube unters Volk bringen.
Da bin ich mal begeistert. Ein Regent für’s ganze Volk sein wollen und aktiv und gezielt auch junge Leute und Bürger im Ausland ansprechen: Die Frau hat was verstanden.
Fremdenfeindlichkeit macht ja auch vor der Sprache nicht halt: Hierzulande, und beispielsweise auch im Nachbarland Frankreich, wird immer wieder heftig Sturm gelaufen gegen die “Überfremdung” der Sprache mit Ausdrücken insbesondere aus dem anglo-amerikanichen Sprachraum. Das bringt natürlich vor allem die Internationalisierung und Globalisierung mit ihren Kommunikationformen mit sich, und oft erschreckt mich die Schärfe der Debatte.
Aber die deutsche Sprache ist ausgenommen fremdenfreundlich: Sie hat auch schon früher ausländische Wörter gern aufgenommen, etwa den “Tollpatsch” (aus Ungarn). Deshalb sucht das Goethe-Institut jetzt das “beste eingewanderte Wort”: Bis Ende Februar können Vorschläge eingereicht werden, und eine Jury — unter anderen besetzt mit Anne Will, Loriot und Wolfgang Thierse — prämiert die Sieger. Eine tolle Sache, finde ich. Wer hat Ideen?
(Gefunden, etwas versteckt, in der gestrigen Frankfurter Rundschau).
Im ‘Politbarometer Extra’ des ZDF werden deutliche Verluste für die CDU prognostiziert — wunderbar, vielleicht sind die Tage der Regierung Koch ja gezählt. Viele Wähler sind allerdings noch unentschieden bzw. noch nicht ausreichend über die bevorstehenden Wahlen informiert, so dass man gespannt sein darf ob der Trend zum Politikwechsel sich weiter verstärkt.
Mich persönlich würde es besonders freuen, wenn auf der Zielgeraden noch möglichst viele der Anhänger der Linkspartei (aktuell 6%) ihre Stimme für eine bessere Regierung abgeben würden, anstatt weiter einer Partei hinterherzulaufen, die nur eine neue Opposition verspricht und sich nicht konstruktiv beteiligt.
Der menschengemachte Klimawandel ist unumstrittener Fakt, er ist also eine ernste und dringende Sache, und ich finde auch das Wort “Klimakrise” sehr treffend, wie Al Gore es benutzt. Von einer “Klimakatastrophe” — immerhin das “Wort des Jahres” 2007! — möchte ich allerdings ungern sprechen. Warnungen vor dem Ende der Zivilisation im bevorstehenden Weltuntergang finde ich alarmistisch und übertrieben; genauso idiotisch ist es allerdings, zu behaupten es würde schon irgendwie alles beim alten bleiben.
Die Süddeutsche Zeitung widmet heute der Klimakonferenz in Bali eine ganze Seite ihres Feuilletons. Patrick Illinger findet in einem insgesamt sehr zutreffenden und empfehlenswerten Artikel die passenden Worte zur Frage, wie es weitergehen könnte:
In einer den Materialismus bis zum Exzess treibenden Welt, die erzittert, wenn in den USA ein paar Eigenheimfinanzierungen platzen und ein paar Ölfelder Kriege auslösen können, vermag man sich aber kaum vorzustellen, welche Umstürze der Klimawandel auslösen wird.
Denkt mal drüber nach.